Sicherheit und Ergonomie bei der manuellen Handhabung
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Ergonomie

Sicherheit und Ergonomie bei der manuellen Handhabung

Die langjährige Arbeit mit sich ständig wiederholenden Arbeitsabläufen ohne Handhabungshilfen trägt zu einem großen Prozentsatz an Muskel- und Skeletterkrankungen in Europa und den Vereinigten Staaten bei. Diese monotonen physiologischen Beanspruchungen haben oftmals Zerrungen, Verstauchungen und chronische Schädigungen vor allem am unteren Rücken, der Schultern und den oberen Extremitäten zur Folge.

Dies führt mittelfristig zu höherem Krankenstand und finanziellen Belastungen durch medizinische Behandlungen für alle Betroffenen. Die Arbeitsgeber tragen oftmals direkt oder indirekt die Kosten.

Wissenschaftliche Studien (NIOSH Index) zeigen, dass mit geeigneten Maßnahmen (z.B. den Einsatz von Manipulatoren) die körperlichen Belastungen und die daraus resultierenden Folgeschäden vermieden werden können. Dadurch verringern sich die verletzungsbedingten Kosten für das Unternehmen.

Manuelle Lasthandhabung mit Industrie-Manipulatoren

Industrie-Manipulatoren wurden entwickelt und eingeführt, um den Bedarf nach Ergonomie und Sicherheit für die manuelle Handhabung zu decken. Sie entsprechen den internationalen Vorschriften – wie beispielsweise EU-EN 1005-2, USA OSHA- und NIOSH-Normen.

Alle unterstützenden Hebegeräte haben einen positiven Einfluss auf die ergonomische Sicherheit. Dennoch sind konventionelle Geräte wie Hebezüge (ob pneumatische oder elektrische Geräte) nicht mit Produktivitätssteigerungen verbunden. Für Anwendungen, die eine schnelle und genaue Bewegung erfordern, sind sie zu umständlich, zu langsam und sie ersetzen nicht die Vorteile der menschlichen Koordination. Klassische, pneumatische Manipulatoren haben einige nicht-ergonomische Eigenschaften: durch Nachlauf und Zurückschnellen sind viele kleine Korrekturbewegungen erforderlich, um die Last präzise positionieren zu können. Dadurch erhöhen sich die Belastungen und es verringert sich die Produktivität (siehe zum Beispiel Woldstad, Chaffin – 1994 und Rossi, Bertoloni – 2013).

Der Mangel an intuitiver und reaktionsfähiger Steuerung kann ebenso Schäden und fortschreitende Verletzungen hervorrufen – vor allem wenn Werker die unhandlichen Geräte aus Frust beiseitelegen.

Um das Wohlbefinden des Arbeiters zu verbessern und einen ergonomisch sicheren Umgang bei Lasthandhabung zu erreichen, ist es wichtig, dass der Manipulator nicht einfach die Belastung beseitigt. Vielmehr muss er die Trägheit beim Beschleunigen, Bremsen und bei Richtungsänderungen kompensieren können.

Die neuste Generationen der elektrischen Manipulatoren – besser gesagt INDEVA (Intelligent Devices for Handling) erfüllen diese Ansprüche.

Die Ergebnisse einer von Rossi und Bertoloni durchgeführten Fallstudie, die vom International Journal of Industrial Ergonomics (2013) veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Verwendung eines Geräts wie dem LIFTRONIC EASY von Scaglia Indeva der Handhabung ohne Hilfsmittel vorzuziehen ist. Dies trifft in Situationen zu, in denen das angehobene Gewicht groß ist, aber auch in denen das Gewicht der Last offenbar nicht die Investition für Manipulatoren kurzfristig rechtfertigt.

Richtlinien für die ergonomische und sichere manuelle Lasthandhabung

Sie können mehr über die internationalen Sicherheitsstandards für die manuelle Handhabung wie EN 1005,OSHA- und NIOSH-Vorschriften durch den Download der folgenden Dokumente erfahren.

Erfahren Sie außerdem mehr über die Arbeitsgruppen und die von der CEN/TC122 – das technische Komitee der Europäischen Union (zuständig für Wirtschaft Standards) aufgestellten Standards:

Zusammenfassung der wichtigsten EU- und US-Ergonomie Prinzipien und Regeln

Case histories